Nur das Allernotwendigste – Die Idee des Minimalismus

Wenn man an das Wort „Minimalismus“ denkt, dann kommen einem oft Begriffe wie „nur das Notwendigste“ oder „so wenig wie möglich“ in den Sinn. Mit diesen Umschreibungen liegt man auch gar nicht so falsch. Der Grundgedanke des Minimalismus tauchte erstmals als Kunstrichtung in der 60er Jahren auf und besteht darin, sich von allem „Überflüssigen“ des Alltags zu trennen, das einen oftmals nur ablenkt. 

Frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“ geht es im Minimalismus darum, bestimmte Aspekte auf das Allernotwendigste zu reduzieren. Dementsprechend schlicht waren minimalistische Kunstwerke gehalten und bestanden oft lediglich aus geometrischen Körpern wie Würfeln, Kegeln oder Zylindern. Obwohl zu ihrer Entstehungszeit nicht unumstritten, griff die Idee des Minimalismus bald auch auf andere Kunstrichtungen wie Theater, Musik und Literatur über und erfreut sich auch heute noch bei einigen Künstlern großer Beliebtheit.

„Befreien“ Sie Ihren Alltag – minimalistische Architektur

Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis das Konzept des Minimalismus auch Eingang in die Architektur und Inneneinrichtung finden würde. Daher liegt es mittlerweile durchaus im Trend, seine Wohnung „minimalistisch“ einzurichten: https://journal.tylko.com/de/minimalismus-fur-anfanger/

 Minimalistisches Wohnen bedeutet, seine Wohnung von allem „Überflüssigen“, das lediglich als störend empfunden wird, zu reinigen und sich nur auf das Nötigste, was wirklich gebraucht wird, zu beschränken. Das bedeutet in der Regel, die Wohnung zu „entrümpeln“ bzw. zu „auszumisten“ und sich allen materiellen Ballasts zu entledigen. Minimalistische Wohnungen sind daher meist sehr schlicht gehalten. Die Wohnzimmer sind eher spärlich eingerichtet, auf jegliche Dekoration wird weitgehend verzichtet. Die Möbel sind schnörkellos und funktional und es dominieren einfache Farben und Formen. Bevorzugt werden Farbtöne wie weiß, grau, schwarz oder beige mit den jeweiligen Zwischentönen. Bei einer minimalistischen Einrichtung gilt stets das Motto des japanischen Designers Naoto Fukusawa: „Just enough.“ Gerade genug.

Von Möbeln bis Deko – Tipps und Ideen für minimalistisches Wohnen

Wer seine Wohnung minimalistisch einrichten möchte, wird sich zunächst einmal unsicher fühlen, welche Einrichtungsgegenstände entsorgt und welche behalten werden sollten. Die folgenden Ideen sollen daher eine Richtlinie darstellen, wie eine minimalistische Gestaltung am besten gelingt.

Platz schaffen

Zunächst gilt es, sich von allen Gegenständen zu trennen, die keinen unmittelbaren Nutzen haben und lediglich vom Alltag ablenken. Gehen Sie daher alle Räume durch und entfernen Sie alle unwichtigen Gegenstände. Wägen Sie außerdem genau ab, welche Möbel Sie wirklich benötigen und welche nur Platz wegnehmen.

Für einfache Dekoration sorgen

Besonders auffällige und hervorstechende Dekoration sollte entfernt und lediglich einfache Dekoration in einer bestimmten Ordnung beibehalten werden.

Möbel vielseitig nutzen

Um das Mobiliar möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, ein und dasselbe Möbelstück für mehrere Zwecke zu nutzen. So könnte es sich zum Beispiel anbieten, den Schreibtisch auch als Esstisch oder das Sofa als Bett zu nutzen.